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In der Juni Ausgabe der Berliner Wirtschaft ist Technolgietransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft eines der Schwerpunktthemen. Lesen Sie selbst wie die Wireless IoT Solutions GmbH hier unterstützt und selbst profitiert: 

Berlin Wireless

Wie vielfältig Technologie- und Wissenstransfer sein kann, beschreibt Heike Schöning von der IHK Berlin: „Das Spektrum reicht von gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, Auftragsforschung, Weiterbildung von Mitarbeitern über Vorträge oder Seminare bis hin zu Wechseln von wissenschaftlichen Mitarbeitern in die Wirtschaft ebenso wie Ausgründungen aus der Wissenschaft.“ Als weiteres Beispiel für komplementäre Kooperationen von Wirtschaft sowie Lehre und Forschung nennt Dr. Olga Willner von der HTW Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin regelmäßige Gastvorträge von Unternehmern in ihren Vorlesungen. „Für unsere Studierenden ist es extrem bereichernd bereits während des Studiums die realen Herausforderungen, mit welchen Manager regelmäßig konfrontiert werden, kennenzulernen und teils sogar schon zu deren Bewältigung beizutragen“, sagt die Professorin für Wirtschaftsinformatik mit Schwerpunkt Intelligente Systeme. Lyn Sören Matten, CTO bei der Berliner Wireless IoT Solutions GmbH, bringt den Studierenden zum Beispiel näher, welche Phasen von der Umsetzung des ersten Prototypen bis hin zur Industrialisierung bei der Entwicklung eines IoT-Produkts durchlaufen werden. „Ein regelmäßiger Austausch mit der Berliner Wirtschaft ist unerlässlich, um bedarfsgerecht auszubilden“, ist die Wirtschaftsinformatikerin überzeugt.

Im Frühjahr dieses Jahres startete die HTW mit zehn Partnern, darunter der WISTA Management GmbH, der Technologiestiftung Berlin und Berlin Partner das neue vom Institut für Angewandte Forschung und Entwicklung Berlin (IFAF Berlin) geförderte Projekt „EdgeCity“. Ziel ist es laut Willner mit extrem energieeffizienten Mikrocontrollern Daten über Umweltfaktoren, Verkehrs- und Personenströme zu erfassen. Mit den Daten soll die Stadtplanung zum Beispiel klären können, ob die Feinstaubbelastung in einem Kiez durch eine autofreie Woche signifikant sinkt. Mit dabei ist auch die 2015 gegründete Wireless IoT Solutions GmbH, die zwölf Mitarbeiter beschäftigt. „Wir können bei Smart City-Projekten aufgrund unseres Geschäftsmodells und unserer Kompetenzen nur einen Teil der Wertschöpfung beisteuern. Deshalb sind Kooperationen entscheidend“, sagt CTO Matten. Sein Ziel sei es, am Ende des Projektes für Smart City klare Anwendungsfälle herausgearbeitet und in der Prototypen-Phase erprobt zu haben. „Darauf aufbauend können wir dann Produkte und Lösungen für den Markt entwickeln und anbieten.“

 

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