PRETTL übernimmt Kirsch GmbH
Die Prettl Firmengruppe aus Pfullingen hat mit Wirkung zum ersten Januar 2008 den Hersteller von Stromerzeugern, Kirsch GmbH, aus Trier übernommen. Über einen entsprechenden Kaufvertrag haben sich die Verantwortlichen beider Unternehmen geeinigt. Prettl übernimmt alle 120 Beschäftigten von Kirsch in Trier. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
Da die Unternehmensnachfolge bei Kirsch altersbedingt nicht geregelt werden konnte, entschlossen sich die Gesellschafter von Kirsch zum Verkauf an die Prettl Unternehmensgruppe. „Wir haben mit der Übernahme eine klassische Win-Win-Situation erreicht“, zeigt sich Rolf Prettl, Geschäftsführer des Prettl Firmenverbunds, erfreut. Kirsch könne sein Exportgeschäft durch die weltweite Präsenz der Prettl Gruppe ausbauen und Prettl kann unter anderem Einkaufsvorteile und Skaleneffekte in der Produktion zusammen mit der Prettl Firma Endress GmbH, Hersteller von Stromaggregaten, nutzen. Synergieeffekte sieht Christian Weissinger, Geschäftsführer von Endress, auch in anderen Bereichen. So zum Beispiel im Entwicklungs- und Anwendungsbereich innovativer Leistungselektronik für Stromerzeuger (VariabelSpeedConstantFrequency-Technologie). Diese heute bereits bei Endress eingesetzte Technologie (Triplex) soll durch Weiterentwicklung im Firmenverbund neue Anwendungslösungen im Bereich der Hybrid-Antriebe und regenerativen Energien ermöglichen. „Hier kommen verschiedene Kompetenzen der Firmengruppe, wie z.B. der eigenen Elektronikentwicklung und – fertigung, zusammen, die sich gut ergänzen“, sagt Weissinger.
Obwohl mit Endress und Kirsch nun zwei Hersteller von Stromerzeugern innerhalb der Prettl-Firmengruppe zusammen kommen, ist eine Abgrenzung und damit eine klare Marktpositionierung beider Unternehmen beabsichtigt. Kirsch steht für professionelle Anwendungen von Stromerzeugern im militärischen und zivilen Sonderanwendungsbereichen mit Leistungen bis 2.900 Kilowatt (kW).
Endress dagegen ist Hersteller von Stromerzeugern für die industrielle Anwendung etwa für den Fachhandel mit Einbaustromerzeugern und DIN-Stromerzeuger im Leistungsbereich bis 30 kW sowie bei Baustellenaggregaten mit Leistungen bis 600 kW.






